Zielsetzung
Elternbildung soll die Eltern konkret dazu befähigen, auf die Probleme der Kinder und Jugendlichen angemessen zu reagieren und pädagogisch sinnvoll zu handeln, und die Arbeit von ErzieherInnen und LehrerInnen solidarisch zu unterstützen.
- Eltern in ihrem Familienalltag unterstützen und zu mehr Sicherheit verhelfen
- die Rolle der Erziehenden, deren eigene Situation und Erziehungsziele bewusst machen
- eine Plattform für Austausch schaffen
- auf gesellschaftlicher Ebene eine umfassende Prävention fördern
- die Erziehungskompetenz der Eltern so zu beeinflussen, dass Reibungsflächen zwischen den öffentlichen Erziehungseinrichtungen und der Institution Familie verringert werden
- die Elternbildung muss die Eltern für den Gedanken der Elternbildung gewinnen. Sie muss den Eltern bekannt machen, dass auch Erziehung wie jeder andere „Beruf“ erlernt werden muss
- Die Elternbildung muss Gegebenheiten schaffen, die interessant und reizvoll sind und welche es den Eltern leicht machen, daran teilzunehmen und sich zu engagieren
- sie muss schließlich bei den Eltern Lernprozesse auslösen, die ihnen einen objektiven und subjektiven Gewinn bringen; der sie befähigt, ihre Erziehungsaufgaben in eigener Verantwortung zu lösen
- Selbstverständlichkeiten der Eltern in Frage zu stellen. Ein Grundsatz der Elternbildung ist die „Hilfe zur Selbsthilfe“
- Eltern sollen Anregungen und Aufforderungen zum Bedenken eventueller Entscheidungen präsentiert erhalten
- Eltern oder Erziehungsberechtigte sollen zur kritischen Auseinandersetzung mit ihrem Erziehungsverhalten angeregt werden, wobei ihre familiäre Situation, aber auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zum Gegenstand von Denken und Handeln werden
- Elternbildung soll Müttern und Vätern zeigen: Erziehung ist lernbar! Erziehungsschwierigkeiten sind zwischenmenschliche Probleme, die sich prinzipiell verstehen und ändern lassen
- Elternbildung soll Müttern und Vätern helfen, veraltete Erziehungsnormen durch ein autonomes Verständnis der pädagogischen Aufgaben, Möglichkeiten und Bedingungen der Gegenwart zu ersetzen
- Elternbildung soll es Müttern und Vätern erleichtern, sowohl ihre Kinder als auch sich selber gegenseitig besser zu verstehen
- Elternbildung soll aber auch Angebote an Mütter und Väter enthalten, sich ihrer persönlichen Eigenarten, ihrer sozialen Einstellung und der von ihnen bevorzugten sozialen Aktions- und Reaktionsweisen bewusst zu werden. Mütter und Väter sollen ihre Stärken und Schwächen im zwischenmenschlichen Verhalten erkennen und sich bewusst machen können, wie sie ihre persönlichen Fähigkeiten und Begabungen einsetzen sollen und dabei ihre Schwächen nicht dominieren lassen
- Elternbildung soll Müttern und Vätern helfen, die Familie als ein soziales Rollengefüge zu verstehen, das durch die Zahl und Qualität der zwischenmenschlichen Beziehungen der Familienmitglieder strukturiert wird. Sie sollen lernen, dass auch das zwischenmenschliche Klima in ihrer Familie von ihnen verändert werden kann, wenn sie es zu verändern wünschen
- Elternbildung bemüht sich darum, Erziehungspersonen die Aufgaben und Arbeitsweisen der anderen Erziehungsträger bekannt zu machen um auf die Notwendigkeit und Möglichkeiten der Zusammenarbeit aufmerksam zu machen. Die bestehenden sozialen Institutionen werden via Flyer und Prospekte der Öffentlichkeit bekannt gemacht






